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Bastelstunde – Halterung für Patchkabel

Da mir gestern ein wenig die Decke auf den Kopf gefallen ist, und ich für kreatives nicht den passenden Kopf hatte, dachte ich, ich bastle ein wenig. Was dabei raus kam finde ich aber durchaus kreativ, aber seht selbst:

Ich kann mir vorstellen, dass jeder Person, die eine Patchbay, einen Modularsynth oder irgendetwas anderes hat, wozu sie des öfteren Patchkabel griffbereit haben muss folgendes Bild bekannt vorkommt.

Durcheinander

Auch wenn man die Kabel vorher immer schön sortiert hat, sieht es nach einer ausgiebigen Patch-Session meist so aus, wie auf dem Foto: Alles liegt drunter und drüber.

Ich habe mir also überlegt, wie man die Handhabung vieler Patchkabel verbessern kann und plante mir eine Halterung basteln, von welcher ich mir Patchkabel schnell wegnehmen und sie anschließend genauso schnell auch wieder hinhängen kann, wenn ich sie ausgebraucht habe.

Ich schildere direkt den Aufbau und lasse meine Gedanken zur Planung mal außen vor.

Also, ich habe mir ein Kantholz genommen und in vorher ausgerechneten Abständen Locher von 12mm Durchmesser gebohrt. So ergeben sich sieben Löcherpaare. Bei zwei dieser Paare ist der Lochabstand jeweils 0,6 cm (für normale Klinkenkabel), bei 5 der Lochpaare jeweils 0,4 cm (für Miniklinkenkabel).
Kantholz mit Löchern 1

Der Abstand zwischen den Paaren ist 2,8 cm. Bei den äußeren Paaren ist der Abstand bis zum Ende des Kantholzes jeweils 0,2 cm.

In diese Löcher wurden nun auf entsprechende Länge (ca. 13cm) abgeschnittene Rundhölzer geleimt, welche vorher am später sichtbaren Ende von Hand mit Schleifpapier abgerundet wurden.
Kantholz roh mit Zinken

Als alles getrocknet war, habe ich auf die Rückseite des Kantholzes die Löcher mit Kunststoffbügelkante abgedeckt und somit kaschiert.
Klebekante über den Löchern

Um das ganze auf einem Stativ befestigen zu können habe ich in der Mitte des Kantholzes ein Loch in entsprechender Größe und eine Vertiefung mit einem Topfbandbohrer gebohrt um später eine Gewindescheibe (die ich von einem Mikroständer geklaut habe, da ich leider keine passende Einschlagsmutter hatte) einkleben zu können.

Versenkung für die Gewindescheibe und Bohrung

Das ganze wurde dann grundiert und schwarz lackiert.
Kantholz lackiert mit Zinken lackiert 1

Anschließend wurde die Gewindescheibe eingeklebt. Hierzu nahm ich Sekundenkleber, da ich kein Epoxidharz mehr hatte. Mal sehen, wie lange es hält, muss es gegebenenfalls eben irgendwann erneuern.
eingeklebte Gewindescheibe

Nun habe ich eine tolle Halterung für meine Patchkabel, die – wie ich finde – nicht nur optisch recht ansprechend ist, sondern auch noch sehr gut funktioniert! Die Funktion ist auf den Bildern denke ich gut zu erkennen: Immer zwischen zwei Zinken kann man Patchkabel einhängen, welche aufgrund ihrer Stecker nicht durchrutschen.

Das ganze ist sogar einfach samt Kabel transportabel, indem man Gummiringe über die Zinkenpaare spannt, das ganze vom Stativ nimmt und in einen Koffer oder Ähnliches verfrachtet.
Sicherung mit Gummiringen 2

Sieht doch nett aus, oder?

fertige Halterung am Stativ 3

Falls jemand Fragen haben sollte: webmaster@coffeehousestudios.de!

Mehr Bilder gibt es in der Galerie!

Newsflash!

Hallo Freunde!

Seit Langem mal wieder ein Update!

Hier hat sich viel verändert:

Zunächst mal hat sich das Seiten-Design geändert und obwohl mehr passieren sollte habe ich eher Modifikationen vorgenommen als alles umgeworfen! Nichtsdestotrotz gefällt es mir persönlich recht gut und ich hoffe euch auch!

Weiterhin ist der Umbau endlich abgeschlossen und ich kann euch auch neue Bilder präsentieren.


Vorher-Nachher

Mehr Bilder gibts übrigens in der Galerie!
Äußerlich hat sich vor allem der Studiotisch verändert. Das (neue) Mastering-Keyboard ist nun direkt vor mir auf dem Tisch, genauso wie das große LC-Display. Das MacBook verwende ich nun an der Seite des Tisches in erster Linie als Meter-Bridge beim Mischen, wobei ich es oft auch einfach zu klappe.

Das Mischpult und das Tischrack, welches zusätzlich auf das andere Rack gestellt wurde um die Position niedriger zu gestalten, sind nun links. Der neue Doepfer-Synthesizer findet auf einem weiteren Regal neben dem Rack Platz. Der Euphonix-Controller und die Tastatur befinden sich weiterhin direkt vor mir. Der Controller auf dem Tisch, die Tastatur auf einer Ausziehschublade.

Ach ja: Die Lampe ist neu! Nicht nur, dass sie verdammt funky aussieht und sich wunderbar ins Gesamtkonzept einfügt (finde ich zumindest…), ihr seichteres Licht ist wesentlich entspannender beim Arbeiten als die grell leuchtenden Leuchtstoffröhren an der Decke.

Weiterhin kamen ein Paar Absorber dazu und die Boxen stehen nun auf Boxenständern. Im Zuge der Verbesserung der Akustik an der Mischposition ist genau diese weiter in den Raum hinein gerückt.

Nach vielem Ausmessen und Ausprobieren, Herumstellen und Installieren ist die Akustik nun wesentlich besser als vorher und bildet einen guten Ausgangspunkt für weitere Optimierung.

So viel erstmal zum Studio.

Weiterhin wurde nach einem Jahr endlich das Wasted Time Album mit einem interessanten Titel fertig gestellt:

4 men – 8 balls
4 men - 8 balls

Damit aber noch nicht genug.

Funkmaster’s Coffeehouse ist neuerdings Mitglied der Pleasurize Musik Foundation, welche versucht den sogenannten “Loudness War” der letzten zwanzig Jahre rückgängig zu machen.
Deshalb auch das Logo auf der Seite.
Seite mit Logo
Das heißt auch, dass auf jeder CD, die bei mir produziert wird fortan ein Logo sein, welches den Dynamikbereich der Produktion anzeigt.

Weitere Informationen bekommt ihr hier und auf der offiziellen Hompage der Organisation.

Nun, das war es erst einmal!

Aber mir fällt sicher bald noch was ein, was ich noch schreiben wollte!

Bis dahin, viel Spaß auf der neuen Seite!