Monatliches Archiv für November, 2010

Legende


“A parachute not opening… that’s a way to die. Getting caught in the gears of a combine… having your nuts bit off by a Laplander, that’s the way I wanna go!”
11. Februar 1926 – 28. November 2010

Ruhe in Frieden.

York – Episode 2.

Hallo Freunde,

Es geht weiter mit meiner Berichterstattung:

Der Rest des Fluges ging ganz ruhig vonstatten. Im Landeanflug über Manchester konnte man schon die typisch Englischen Backsteinhäuschen begutachten und meine positive Aufregung steigerte sich ins unendliche. Aufgesetzt, aufgestanden, Flieger verlassen und in Richtung Gepäckband gewandert. Die Dame vor dem “Gesichtsscaner” wie ich das ganze jetzt mal bezeichne begrüßte mich sehr freundlich und zeigte mir, wie das mit dem Einreisen funktioniert, bevor dann mein Gesicht vollautomatisch fotografiert wurde. Verrückt.

Nun denn, am Gepäckband meine Koffer abgeholt und in die Haupthalle des Flughafens gegangen. Auf dem Weg dahin wurde ich noch von ein Paar sehr motivierten Hunden beschnüffelt, aber ich hatte wohl nichts dabei, was Grund genug wäre, mich zu stoppen. Die Hunde waren sehr nett!

Anschließend ging es daran die Menschen von der Uni zu finden, welche die Busse vom Flughafen zur Uni organisiert haben. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, da das ganze im Internet etwas verwirrend beschrieben war. Ich bekam jedoch Gesellschaft von zwei Studenten, die ebenfalls nach York wollten. Eine Chinesin und ein Malaysier. Irgendwann habe ich dann herausgefunden, dass wir über die Straßenüberführung zum Bahnhof mussten, wo wir die Uni-Leute dann auch antrafen!

Hier begann mein dermaßen positiver Kontakt mit der Uni (der übrigens bis heute fast ungebremst anhält, aber ich möchte nichts vorweg nehmen ;) )! Ich wurde dem nächsten Bus zugewiesen, welcher eine Viertelstunde später kommen sollte! In der Zwischenzeit knüpfte ich erste Kontakte. Ein Student des zweiten Studienjahrs aus Hongkong startete direkt ein Gespräch. Nach und nach kam ich mit vielen der Anwesenden ins Gespräch über alles mögliche – sogar einige Deutsche waren da (man kann sich halt nicht retten ;) ), bis es dann in den Bus ging!
Über die Busfahrt hinweg versuchte ich immer wieder den einen oder anderen Schnappschuss der sehr schönen Landschaft zu machen, was mir aber weniger gut gelang!

Hier ein Paar Impressionen:

york-1
york-2
york-3

Als der Bus dann in Richtung Campus rollte, bekam ich sehr komische, Déjà-vu ähnliche Gefühle. Plötzlich sah ich Gebäude, die ich seit langer Zeit von Bildern kannte, aber eben nur von Bildern und als ich dann mitten im Zentrum des Campus aus dem Bus ausstieg steigerte sich das ganze noch weiter!

Außerdem bekam ich zu Gesicht, was mich mein ganzes Leben in York über begleiten wird!

Bald geht’s weiter!
Euer Simon-Claudius